14. bis 27. April 2020: Südafrika – Nationalparks und lebendige Städte (0ZAK2001)

  • Ziel:
  • Aufenthalt: 14 Tage
  • Ankunft: 14/04/2020
  • Rückreise: 27/04/2020

REISEPREIS
pro Person im Doppelzimmer: 3.270,- €
Einzelzimmerzuschlag: 280,- €
Einzelzimmer sind nur begrenzt verfügbar!

1. Tag: Münster – Frankfurt – Johannesburg
Transfer von Münster, Recklinghausen und Duisburg zum Flughafen Frankfurt. Flug mit Lufthansa von Frankfurt nach Johannesburg. Ankunft am nächsten Morgen.

2. Tag: Johannesburg – Port Elizabeth
Weiterflug von Johannesburg nach Port Elizabeth. Ankunft in Port Elizabeth und Begrüßung von der deutschsprechenden Reiseleitung. Vom Flughafen aus orientierende Stadtrundfahrt durch die sogenannte »freundliche Stadt«. Die Algoa Bay war bereits den portugiesischen Seefahrern im späten 15. Jahrhundert bekannt, doch bei Holländern und Briten galt die Bucht lange Zeit als ungeschützt und nicht als Ankerplatz geeignet. Die ersten burischen Farmer ließen sich 1772 im Hinterland der Bucht nieder. 1799 errichteten die Briten das Fort Frederick, an der Mündung des Baakens River, das älteste erhaltene Steingebäude im östlichen Kap-Gebiet. 1820 begann die planmäßige Kolonisation, 4 000 britische Einwanderer wurden hier an Land gebracht. Der damalige Gouverneur der Kap-Kolonie, Sir Rufan Donkin, war bei der Landung anwesend und nannte die neue Niederlassung Port Elizabeth zum Andenken an seine verstorbene Frau. Zu ihren Ehren ließ er in seiner Begeisterung für die Antike eine Pyramide als Gedenkstätte auf dem Hügel über dem Strand errichten. In den ersten Jahren mussten die Schiffe draußen ankern, Boote brachten Passagiere an Land. 1837 ließen Kaufleute eine erste Mole bauen, um den Hafenbetrieb sicherer zu machen. Daraus entstand der heutige Hafen mit seinen weit ausladenden Kai-Anlagen. Einen starken Aufschwung erlebte die Hafenstadt durch den Bau einer Bahnlinie über Kimberley nach Johannesburg in der Ära des Diamanten- und Goldbooms. Port Elizabeth hat mittlerweile über 3 Mio. Einwohner.
Übernachtung im »Paxton Hotel« in Port Elizabeth.

3. Tag: Addo Elephant Nationalpark
Fahrt in die Nähe des Addo Elephant Nationalparkes. Am Nachmittag mehrstündige Pirschfahrt im offenen Fahrzeug unter Begleitung erfahrener und sachkundiger Ranger und ausführliche Wildbeobachtungen. Sie werden sicherlich viele Elefanten sehen und auch Löwen, Büffel, Giraffen, Zebras und mehrere verschiedene Antilopenarten tummeln sich hier. Rückkehr zur Unterkunft.
Übernachtung außerhalb des Addo Elephant Parks.

4. Tag: Cradock
Morgens Weiterfahrt nach Cradock. Hier Besuch des Olive Schreiner House, eines Museums, das der Schriftstellerin Olive Schreiner gewidmet, die hier lebte und sich für Unterdrückte einsetzte und vor allem als frühe Vertreterin der Frauenbewegung bekannt war. Übernachtung im »Die Tuishuise« in der Market Street, einem von 14 restaurierten Häusern aus dem 19. Jahrhundert, die zu B&B-Hotels umgewandelt wurden. Jedes spiegelt eine bestimmte Architekturepoche wider.
Übernachtung im Hotel »Die Tuishuise« in Cradock.

5. Tag: Mountain Zebra Nationalpark
Vormittags Besuch des Mountain Zebra Nationalparkes, des zweitkleinsten in Südafrika. Dafür aber ist er ein sehr interessanter Nationalpark. Ursprünglich sollte hier das Bergzebra vor der drohenden Ausrottung bewahrt werden. Als der Park 1937 eingerichtet wurde, gab es sechs Zebras, 1949 waren es nur noch zwei! Nach gezielten Schutzmaßnahmen wuchs der Bestand auf etwa 270 Tiere an. Einige Zuchtherden wurden bereits in andere Parks umgesiedelt, aber das Bergzebra zählt weiterhin zu den stark gefährdeten Arten. Neben Zebras kann man Spring- und Bergriedbock, Kuh- und Elenantilope sowie Weißschwanzgnu sehen. Anschließend Fahrt nach Graaff-Reinet und hier Besuch vom Valley of Desolation im Camdeboo Nationalpark. Rostbraune Dolerit-Säulen erheben sich steil aus dem Tal empor. Das Tal entstand vor Millionen von Jahren durch Verwitterungserosion. Hitze, Kälte, Trockenheit und Nässe ließen das Gestein zerbröseln und brachten die bizarren Gesteinsformationen hervor.
Übernachtung im »Drostdy Hotel« in Graaff-Reinet.

6. Tag: Oudtshoorn
Vormittags Fahrt durch die Karoo Steppe, einer weiten Hochebene, durchzogen mit einzelnen Höhenzügen und Inselbergen, bis nach Oudtshoorn, der sogenannten »Hauptstadt der Federn«. Zuerst Besuch der Cango Caves, die zu den größten Tropfsteinhöhlen der Welt gehören. Tief in den Ausläufern der Swartberge befindet sich dieses unterirdische Netzwerk aus Räumen und Gängen, in dem gelöste Minerale auskristallisierten und zu Stalaktiten, Stalagmiten und Tropfsteinformationen wuchsen, die flötenartigen Säulen und zerknitterten Tüchern ähneln. Anschließend Führung über die aktive Straußenfarm »Berluda«.
Übernachtung auf der »Berluda Farm« in Oudtshoorn.

7. Tag: Montagu
Frühmorgens Gelegenheit zu einer »Erdmännchentour« (fakultativ): die »Meerkats« (Afrikaans für Erdmännchen) leben in weit verzweigten Erdhöhlen in Gruppen von 10 bis 20 Tieren. Sie sind sehr vorsichtig und scheu, meist in Bewegung und nicht immer leicht zu fotografieren, aber wenn man sie dann mal sieht, lohnt es sich allemal. Später Weiterfahrt durch die Kleine Karoo via Calitzdorp, Ladismith und Barrydale nach Montagu. Die Stadt wurde 1851 gegründet und liegt in einem sehr fruchtbaren Tal am Zusammenfluss von Keisie und Kingna River. Die Siedlung, sie hieß damals »Agter Cogman‘s Kloof«, war zunächst schwer zugänglich. Die Ochsengespanne benötigten stets viele Stunden, um den rauen Cogman‘s Pass zu überwinden. Erst 1877 baute der Ingenieur Thomas Bain eine Straße und sprengte einen kleinen Tunnel durch den Berg. Während des Burenkriegs setzten die Briten ein Fort auf das Nadelöhr. Genießen Sie eine Weinprobe auf einem der Weingüter.
Übernachtung im »Montagu Country Hotel« in Montagu.

8. Tag: Tulbagh
Während des Tages Fahrt via Worcester nach Tulbagh im Breede River Tal, malerisch umgeben von der dramatisch schönen Witsenberg Bergkette mit Höhen über 2 000 m. Die Stadt wurde 1743 gegründet. Die ersten Siedler-Familien, es waren Trekburen, bauten als erstes eine Kirche. Die »Oude Kerk« steht noch heute und ist damit ältestes Kirchengebäude in Südafrika. Weinprobe auf einem der umliegenden Weingüter, z. B. »Twee Jonge Gezellen« oder »Tulbagh Winery«. Später Weiterfahrt via Porterville auf den Piekenierskloof Pass kurz vor Citrusdal, im Tal des Olifant Flusses.
Übernachtung im »Piekenierskloof Resort« auf dem Piekenierskloof Pass.

9. Tag: Clanwilliam
Während des Tages Besuch einer Rooibos Teeplantage um Clanwilliam herum. Südafrika ist der weltweit einzige Produzent von Rooibos Tee. Das Gewächs, das bereits von den Khoikhoi für die Zubereitung von Tee genutzt wurde, wächst ausschließlich im Gebiet der Ceder Mountains um Clanwilliam und Citrusdal. Die Pflanze benötigt bestimmte klimatische Bedingungen und Höhenlagen, sowie tiefe Sandböden und wenig Feuchtigkeit. Um 1930 begann man, die hier ursprünglich wild wachsende Pflanze zu kultivieren und industriell zu verarbeiten. Nachmittags Besuch der Buschmannzeichnungen entlang des »Sevilla Rock Art Trails«, die von der »Wuppertal-Straße« abzweigen. Während eines etwa zweistündigen Spaziergangs besuchen Sie neun verschiedene Felsüberhänge mit sehr gut erhaltenen Felsmalereien der San.
Übernachtung auf dem »Piekenierskloof Pass«.

10. Tag: Darling
Vormittags Fahrt nach Darling. In dem Ort – schon 1853 gegründet – gibt es etliche schöne viktorianische Häuser, ein Butter-Museum zur Geschichte des Buttermachens und das kleine »Evita Peron« Theater des hier ansässigen Kabarettisten Peter Dirk Uys alias Evita Bezuidenhout, was Sie besuchen werden. Weinprobe z. B. auf dem preisgekrönten Ormonde Wine Estate. Nachmittags nehmen Sie an einer etwa einstündigen Tour durch das »Kwha ttu San Heritage Centre« teil, ein Projekt- und Ausbildungszentrum, das der San-Kultur Südafrikas gewidmet ist. Das Centre beherbergt ein Entwicklungsprojekt für die ältesten Völker des südlichen Afrika, die San. Hier wird ihre Kultur gepflegt und für Touristen zugänglich gemacht: Schulungs-, Seminar- und Klassenzimmer, Werkstätten, Galerien für Wechselausstellungen, Verkaufsladen, Restaurant, Fokus auf indigener Sprache. Vorher nehmen Sie hier auch ein Mittagessen ein. Später Weiterfahrt nach Kapstadt.
Übernachtung im »Townhouse Hotel« in Kapstadt.

11. Tag: Kapstadt
Vormittags Stadtrundfahrt durch Kapstadt, eine Stadt wie keine andere. Lebendig und gelassen zugleich. Oft wird sie verglichen mit Rio de Janeiro, Sydney oder San Francisco. Aber viele erfahrene Reisende sagen es ganz direkt: Kapstadt ist die schönste Stadt der Welt. Die Lage von Südafrikas »Mother City« am Fusse des mächtigen Tafelberg Massivs, inmitten eines Nationalparks von aussergewöhnlicher Schönheit und umgeben von zwei Weltmeeren mit herrlichen, ausgedehnten Sandstränden begeistern jedes Jahr unzählige Besucher. Wenn es das Wetter erlaubt, Auffahrt auf den die Stadt überragenden Tafelberg. Von hier aus haben sie einen herrlichen Rundumblick auf die City, den Ozean und auf die Bergspitzen der Cape Peninsula. Außerdem Besuch des sehr interessanten South African Museums, einer Fahrt durch das Malaienviertel mit seinen bunt pastellfarbenen angemalten Häuserfronten und einem Spaziergang durch die Company Gardens. Nachmittags »Fachbesuch« im Township Khayelitsha. Abends Abschlussabend mit Abendessen mit verschiedenen afrikanischen Spezialitäten im »Gold Restaurant« mit kultureller Unterhaltung.
Übernachtung im »Townhouse Hotel« in Kapstadt.

12. Tag: Kap der Guten Hoffnung
Ganztags Ausflug auf die Kaphalbinsel, die sich südwestlich des Tafelbergs bis zum Kap der Guten Hoffnung und zum Cape Point erstreckt. Die Halbinsel ist knapp 40 Kilometer lang. In der Mitte verläuft – zum Kap hin abfallend – eine Bergkette. Gesäumt werden die Berge von traumhaft schönen Buchten und herrlichen Sandstränden, im Westen am Atlantik und im Osten am Indischen Ozean gelegen. Mehrere kleine Fischerorte tragen zum idyllischen Flair der Halbinsel bei. Die Fahrt zum Kap-Reservat führt entlang des Chapman Peak Drive, einer der spektakulärsten Küstenstraßen in Südafrika. Hinter Hout Bay geht es steil und kurvenreich bergan zum Chapman‘s Point mit atemberaubenden Ausblicken auf die tief unten liegenden felsigen Buchten, bis die Straße bei Noordhoek wieder Meeresniveau erreicht. Das südliche Ende der Kaphalbinsel kann eigentlich mit zwei Spitzen aufwarten, dem »Cape of Good Hope« und dem noch etwas weiter südlichen und höher gelegenen »Cape Point«. Keines von beiden Kaps ist jedoch wirklich der südlichste Punkt Afrikas. Dieser liegt etwa 150 km weiter Richtung Südosten. Dort, am Cape Agulhas, treffen denn auch erst die beiden großen Meere, der Atlantik und der Indische Ozean, aufeinander – zumindest haben sich die Wissenschaftler auf diese Sichtweise geeinigt. Für die frühen Seefahrer war jedoch das Kap der Guten Hoffnung der Wendepunkt. Erst wenn man dieses »Kap der Stürme«, wie Bartholomeus Diaz es 1488 nannte, passiert hatte, hatte man es geschafft. Nach dem Mittagessen in einem Restaurant – die False Bay überblickend – Besuch der Kolonie von Brillenpinguinen am Boulder’s Beach, bevor es dann nach einem ereignisreichen Tag wieder zurück zu Ihrem Hotel nach Kapstadt geht.
Übernachtung im »Townhouse Hotel« in Kapstadt.

13. Tag: Victoria & Alfred Waterfront
Vormittags fakultativ Transfer zur Victoria & Alfred Waterfront zu einem individuellen Besuch der ausgebauten Hafenanlage. Besonders interessant sind das noch relativ neue »Zeitz MOCAA« Kunstmuseum oder auch das »Two Ocean Aquarium«. Nachmittags rechtzeitiger Transfer zum Flughafen. Flug mit South African Airlines nach Johannesburg und Weiterflug mit Lufthansa nach Frankfurt. Ankunft am nächsten Tag.

14. Tag: Frankfurt – Münster
Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen. Transfer zu den Ausgangsorten der Reise.

WICHTIGER HINWEIS

Für deutsche Staatsbürger ist ein Reisepass erforderlich, der mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein muss. Bei der Ausreise muss der Reisepass noch über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.

LEISTUNGEN:

  • Transfer von Münster, Recklinghausen und Duisburg zum Flughafen Frankfurt
    Flug mit der Lufthansa ab/bis Frankfurt nach Johannesburg und zurück inkl. einem Freigepäckstück (23 kg) und inkl. aller Sicherheitsgebühren, Flughafen- und Flugsteuern
  • Inlandsflugverbindung: Johannesburg – Port Elizabeth, Kapstadt – Johannesburg
    11 Übernachtungen in den genannten Unterkünften in Zimmern mit Bad/Dusche, WC (Standard Zimmer)
  • 11 x englisches Frühstück
  • 2 Mittag- und 9 Abendessen
  • Beförderung im modernen Reisebus
  • Halbtägige Pirschfahrt in offenen Geländewagen im Addo Nationalpark lt. Programm
  • Parkgebühren und Eintrittsgelder lt. Reiseverlauf
  • Gepäckträgergebühren
  • Deutschsprechende örtliche Reiseleitung
  • Emmaus-Reiseleitung

Reiseveranstalter

Dialog-Medien und Emmaus-Reisen GmbH
Geschäftsstelle Emmaus-Reisen
Horsteberg 21, 48143 Münster
Tel.: 0251 / 26 55 00
Fax: 0251 / 26 55 099
E-Mail: info@emmaus-reisen.de

Reise- und Sicherheitshinweise für Südafrika:

Internetseite des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de